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Wissenschaft - Gesellschaft im Rahmen der Strategie 2020 des RFTE

Studie im Auftrag des RFTE (Rat für Forschung und Technologieentwicklung)

Good-Practice-Elemente von dialogisch-diskursiven Verfahren und niederschwelligen Science-Center-Aktivitäten hinsichtlich Governance im Bereich Wissenschaft und Gesellschaft

Wissenschaft und Technik sind Schlüsselfaktoren für Innovationen. Eine gesellschaftliche Auseinandersetzung über das "Wohin" und das "Warum" von Forschungs- und Innovationsverläufen kann diesen Prozess beschleunigen und gesellschaftlich legitimieren. Dies erfordert unterschiedliche Wege des Wissenstransfers. Ein Vergleich von sowohl dialogisch-diskursiven Verfahren als auch niederschwelligen Methoden in Europa zeigt, dass der Dialog Wissenschaft - Gesellschaft am effektivsten mit einem Methodenmix strukturiert wird.

 

Ausführung: ScienceCenter-Netzwerk, DI Otto Schütz, Dr. Ulrike Kozeluh, Dr. Jeanette Müller

Rahmen:  November 2008 - April 2009, Wien

 

Bezugnehmend auf Vorgaben der europäischen Vision zu Wissenschaft und Gesellschaft[1] sowie der Toronto Declaration[2], wurden vertiefend auf bereits erhobenen Inhalten, folgende Fragen, für die umfassende inhaltliche Bearbeitung des Strategieelements Wissenschaft - Gesellschaft zur Strategie 2020 des RFTE bearbeitet:

Welche Elemente dialogisch/diskursiver Verfahren und niederschwelliger Science-Center-Aktivitäten sind geeignet, um als good-practice hinsichtlich der Generierung von sozial robustem Wissen und Governance im Bereich "Wissenschaft und Gesellschaft" eingesetzt zu werden? Inwieweit könnten sie unterschiedliche Funktionen im Rahmen einer österreichischen Governance-Strategie erfüllen?

Aktuelle Berichte im Auftrag des RFTE[3] zeigen für Österreich eine fehlende systematische Abstimmung von Governance im Bereich "Wissenschaft und Gesellschaft" und das Fehlen institutionalisierter, dialogischer Verfahren. Europäische und nationale Politikdokumente weisen auf die dringende Notwendigkeit eines dialogischen Verhältnisses zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und die Entwicklung einer demokratischen Wissensgesellschaft hin.

Partizipativen, dialogischen/diskursiven Modellen wird diese Fähigkeit zur Herstellung sozial robusten Wissens zugeschrieben. Verschiedene Verfahren, werden seit Jahren in der Wissenschaftskommunikation eingesetzt. Analysen derartiger Bürgerbeteiligungsverfahren zeigen u.a. überhöhte Lösungserwartung, fehlende Legitimität oder mangelnde Kosten-Nutzen-Relation.

Science-Center-Aktivitäten als qualitätsvolle, interaktive Angebote zum selbstbestimmten Lernen über Wissenschaft und Technik, die ein demokratisches Verständnis von Wissenschaft und Technik fördern, basieren auf der Idee von Science Centern[4]. In der "Toronto Declaration" werden Science Center als "highly-visible and trusted hubs of activity, dialogue and discourse about science and technology", als "safe places for difficult conversations" und als "powerful tools for social inclusion" bezeichnet.

 Download RFTE-Studie: Bericht deutsch, englisch


[1] Whitebook on Europen Governance, 2000; Aktionsplan Wissenschaft und Gesellschaft, 2002

[2] Toronto Declaration (June 2008, World Congress of Science Centres): http://www.5scwc.org/

[3] Science Communications, Schütz & Martos GmbH (2008): "Governing" Wissenschaft und Gesellschaft; im Auftrag des RFTE;

Kozeluh, Ulrike (2008): Wissenschaft - Gesellschaft: Verhältnis - Auswirkungen - Einbindung. im Auftrag des RFTE, 2008.

[4] Definitionen, Beispiele und internationale Netzwerke:  www.astc.org, www.ecsite.net, www.tryscience.org,