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Arts & Science

Wie kann die Gestaltung von Räumen Science-Center-Aktivitäten unterstützen?

 

Eckdaten: Fellowship, interaktive Workshops, Forschung; 1 Jahres-Projekt, ab April 2009

"Communication lab for developing network-based spaces for science center activities in Vienna", gefördert im Rahmen der Ausschreibung "art(s) & sciences" des Wiener-, Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) 2008

Verein ScienceCenter-Netzwerk in Kooperation mit Universität für Angewandte Kunst Wien

 

Inhalt:

KünstlerInnen, DesignerInnen und WissenschaftskommunikatorInnen untersuchten in einem sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekt, wie Räume für Science-Center-Aktivitäten, die Wissenschaft und Technik für ein breites Publikum vermitteln, ansprechend gestaltet sein können.

Kernpunkt war die Frage, inwiefern die spielerische, informelle Auseinandersetzung mit Wissenschaft und Technik durch Konzepte aus Kunst und Design unterstützt werden kann. Könnte etwa bereits die Architektur, das Ausstellungsdesign oder entsprechender Lichteinsatz dafür sorgen, dass Offenheit für selbständiges Experimentieren und wissenschaftliche Denkweisen und lebendige Kommunikation gefördert werden?

Diesen Fragen ging das ScienceCenter-Netzwerk in enger Kooperation mit der Universität für Angewandte Kunst im Rahmen des "WWTF-arts&science"-Fellowships nach. Gemeinsam luden sie zwischen April 2009 und Jänner 2010 zu fünf experimentellen "Kommunikationslabors", in denen die TeilnehmerInnen verschiedene Vermittlungssettings aus Kunst, Design und Wissenschaft und ihre Beziehungen zu physischen und sozialen Räumen erlebten und gemeinsam reflektierten. Darüber hinaus beforschten Studierende der Angewandten konkrete Vermittlungsräume von PartnerInnen des ScienceCenter-Netzwerks hinsichtlich der Frage, inwieweit Räume unser Tun anleiten und prägen.

Barbara Wenk als Fellow aus der Schweiz erforschte in diesem Projekt auch die  Kommunikationsmethoden im Annäherungsprozess von Akteuren aus Kunst, Design, Wissenschaft und ihrer jeweiligen Vermittlungskonzepte. Zugleich wurde ein offener Prozess in Gang gesetzt und moderiert, in dem die Beteiligten ihre Vielfalt an Wissen und Expertise in lebhaften Diskussionen einbrachten.

Ergebnisse:

Mit dem SC-Designboard entwickelten Studierende aus den  Erkenntnissen ein Tool zur räumlichen Gestaltung von Science Center Aktivitäten. Das SC-Designboard ist ein spielerisches Hilfsmittel und dient als Diskussionsgrundlage dafür, Wege zu finden, wie eigene SC-Aktivitäten durch Raumgestaltung unterstützt werden können. Es nützt dabei Methoden des Design-Thinking und besteht aus über 100 farbigen Diskussionskarten zu Raumkategorien.

ScienceCenter-Netzwerk-Designboard  

Download-Version zum Ausdrucken hier: Download Anleitung, Spielfläche:Initiates file download Teil 1 (9,3 MB), Initiates file downloadTeil 2 (3,8 MB); Spielkarten:Initiates file download Teil 1 (5 MB), Initiates file downloadTeil 2 (5,9 MB), Initiates file downloadTeil 3 (8,7 MB)

Die SCN-Designboards können bei Interesse vom Büro des Vereins ScienceCenter-Netzwerks ausgeliehen werden.

Der Endbericht zum Gesamtprojekt (in englischer Sprache) steht hier als download zur Verfügung.