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RTFE-Studie II

Die Soziologin Mag. Sonja Gruber sowie Dr. Kathrin Unterleitner und Dr. Barbara Streicher vom Verein ScienceCenter-Netzwerk führten im Juli und August 2010 im Auftrag des Rates für Forschung und Technologieentwicklung (RFTE) eine Studie zum Thema "Grundlegende Charakteristika und Prinzipien für den Dialog Wissenschaft und Gesellschaft" durch.

Rahmen: Juli/August 2010, Wien

 

Der Bericht gibt einen Überblick über Recherche-Ergebnisse zu Evaluierung von Dialogformaten mit Schwerpunkt auf erwachsenes Publikum, führt Kernaussagen aus Interviews mit internationalen ExpertInnen aus den Bereichen Wissenschaftskommunikation, Vermittlungsarbeit, Evaluierung und Wissenschaftsforschung zusammen und leitet daraus Prinzipien und Einflussfaktoren für einen gelungenen Dialog ab. Der Fokus ist dabei auf sogenannte niederschwellige Dialogformate gerichtet.

Für die vorliegende Teilstudie (Theorieteil)  wurde erhoben, welche Faktoren dazu beitragen, das Potenzial des Dialogs Wissenschaft & Gesellschaft in idealer Weise nutzbar zu machen. Ausschlaggebend, so die Ergebnisse, sind u. a.:

+ Der Input: Dialogformate verlangen nach einem (wissenschaftlichen) Input, sozusagen einem „Handwerkszeug“ für die TeilnehmerInnen, wobei eine Konzentration auf Wissensvermittlung vermieden werden soll, um TeilnehmerInnen in ihrem Versuch am Dialog teilzunehmen nicht zu verunsichern.

+ Die Moderation: Ihr kommt eine wesentliche Rolle für die Qualität jedes Dialogformats zu. ModeratorInnen sollen den Dialog in Gang bringen, hierarchische Konstruktionen abfangen und Konflikte beruhigen.

+ Das Setting: Wichtig ist, dass u. a. ausreichend Zeit eingeplant wird, die räumliche Situation ansprechend gestaltet ist (Akustik, Temperatur, „Konnotationen der Räume“ bezüglich Inklusion/Exklusion, etc.) und soziale Hindernisse berücksichtigt werden.

Neben den Ergebnissen zu den Prinzipien des Dialogs Wissenschaft & Gesellschaft wurde das Potenzial von Evaluierungen deutlich: für die Planung und Entwicklung von dialogorientierter Wissenschaftskommunikation ebenso wie für ihre Weiterentwicklung. Dies würde jedoch bedeuten, die Ergebnisse zu veröffentlichen, Probleme offenzulegen und den Dialog über die Evaluierungen selbst zuzulassen.

Die gesamten Bericht finden Sie hier zum download.