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Places

 

69 europäische Städte, darunter auch Wien, wollen sich in den kommenden drei Jahren als "Cities of Science" etablieren. Im Mittelpunkt steht vor allem ein Erfahrungsaustausch und die Vernetzung bereits bestehender (lokaler) Aktivitäten. Kick-off war im September 2011 in Paris.  PLACES ist ein EU-Projekt, gefördert im 7. Rahmenprogramm, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Dialog im Dreieck zwischen WissenschaftlerInnen bzw. WissenschaftskommunikateurInnen, PolitikerInnen und BürgerInnen anzuregen. Details zum Gesamtprojekt unter: www.openplaces.eu

 

Wien ist auf dem Weg zur City of Scientific Culture - Dialog als Teil der Alltagskultur

In jeder teilnehmenden Stadt wird bis 2014 im Rahmen von City Partnerships ein lokaler Aktionsplan (LAP) entstehen. Teil des Projekts ist es, die Bedeutung von Orten der Wissenschaftskommunikation oder Science-Center-Einrichtungen als Dialogräume zu öffnen, in denen kontroversielle Themen der Stadtpolitik oder zukunftsweisende Fragen der Stadtentwicklung auf Basis wissenschaftlicher Ergebnisse von BürgerInnen und politischen EntscheidungsträgerInnen auf diskutiert werden können.  

Wesentliche Beachtung findet im Projekt die Entwicklung mutiger Formaten für Diskussions- und Dialogaktivitäten, die einerseits Information anbieten und andererseits eine demokratische Möglichkeit der Meinungsbildung bzw. Meinungsäußerung darstellen und somit politischen Ent­scheidungs­trägerInnen Einblick in die Sichtweise ihrer BürgerInnen - und umgekehrt -  geben. Zu diesem Zweck wird jede beteiligte Stadt eine Pilotaktivität durchführen, die ein neues (reproduzierbares) Format für eine frei gewählte Zielgruppe von BürgerInnen einer Stadt testet. Der Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Städten potenziert den Lernwert für alle Beteiligten. Der Verein ScienceCenter-Netzwerk hat für Wien eine Dialogaktivität eingereicht, die mit dem Medium der Fotografie arbeitet. Ziel wird es sein, Menschen zu einem Dialog über Wien als Stadt der wissenschaftlichen Kultur einzuladen, der nicht in erster Linie von den sprachlichen Fähigkeiten oder Lesekompetenzen der TeilnehmerInnen  abhängt.  

Für die Stadt Wien übernimmt der Verein ScienceCenter-Netzwerk als österreichischer PLACES-Projektpartner die Koordination der Aktivitäten, die zur Umsetzung der Strategie Europa 2020 und der Innovationsunion beitragen wollen. Partner der Stadt Wien sind u.a. ZIT und MA 23.

 

BürgerInnen der Europäischen Union eine kräftige Stimme geben, das möchte das Projekt VOICES (VOICES steht für Views, Opinions and Ideas of Citizens in Europe on Science).

Im heurigen ersten Pilotversuch werden im März 2013 rund 1000 BürgerInnen aus allen 27 EU Mitgliedsländern ausgewählt und in 33 Science Center eingeladen. Dort nehmen sie an einer Fokusgruppe zum Thema "Stadt und Müll - Weggeworfenes als Ressource der Zukunft?" teil. Aus allen Befragungen werden die Ergebnisse zusammengefasst, übersetzt, ausgewertet und den Verantwortlichen der Europäischen Kommission präsentiert. Die Ergebnisse werden in ein Empfehlungsschreiben der Kommission inkludiert und wirken so direkt auf zukünftig Forschungsausschreibungen im Rahmen von Horizon 2020 ein.

Zur Vorbereitung der Erhebungen werden ModeratorInnen aus allen beteiligten Einrichtungen Anfang März zu einem Training in Brüssel zusammentreffen.

Das Projekt wird von der ECSITE (Europäisches Netzwerk von Science Centern und Museen) koordiniert. Österreich wird durch das ScienceCenter-Netzwerk vertreten. Die Fokusgruppen finden am 16./17.3.2013 im WienMuseum statt.

(Teilnahme ist nur auf Einladung möglich, da die Gruppen statistisch repräsentativ zusammengestellt werden.)

Mehr zum Projekt unter: http://www.ecsite.eu/activities_and_resources/projects/voices