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Kettenreaktionen in der Brunnenpassage

Kettenreaktionen_Brunnenpassage_Titelfoto©Karin Cheng

3,2,1, Go! - Offene Werkstatt zum Bau von Kettenreaktionen

In der Karwoche 2016 haben wir im KunstSozialRaum Brunnenpassage im 16. Gemeindebezirk Wiens Kettenreaktionen gebaut. Fünf Tage lang wurde von morgens bis spätnachmittags getüftelt, gebohrt, geschraubt und gelacht.

 

Bei einer Kettenreaktion löst ein Impuls – ähnlich wie umfallende Dominosteine – den nächsten aus. Im offenen Werkstatt-Setting bauten wir eine lange Kettenreaktion quer durch den Raum der Brunnenpassage. Aus Materialien wie Holz, Karton, Schnüren, alten Geräten, Spielzeug und Verpackungsmaterial entstanden Rampen, Hebel, Kräne, Seilzüge und vieles mehr.

 

Kinder, Jugendliche und Erwachsene konnten einfach am Yppenplatz vorbeischauen und beliebig lange mitbauen. Grund genug, dass einige Teilnehmende gerne an mehreren Tagen kamen. Täglich wurden dann um 12 Uhr und um 15:30 Uhr die bis dahin entstandenen Kettenreaktionen gestartet. Mit „3, 2, 1, Go!“ leitete die begeisterte Truppe den jeweiligen Start ein und bewunderte gemeinsam, wie die im Teamwork entstandenen Pendel von der Decke schwangen, Dominosteine umgestoßen und Motoren in Bewegung gesetzt wurden.

Ort: Brunnenpassage, 1160 Wien

Zeit: 21.–25. März 2016

Partner: KunstSozialRaum Brunnenpassage

Weiterführende Links: www.brunnenpassage.at

Vorbeikommen und mitmachen

Das Besondere bei den angebotenen Workshops war das Drop-in Format, das es Teilnehmenden ermöglichte, sich ohne Voranmeldung, beliebig lang und vollkommen nach Herzenslust am Bau zu beteiligen.

 

Zur Unterstützung standen ihnen neben unseren mehrsprachigen ExplainerInnen auch waschechte HandwerkerInnen zur Seite. Sorgfältig begleiteten sie vor allem die jüngsten Tüftlerinnen und Tüftler bei der Umsetzung ihrer Bauprojekte, halfen beim Sägen, Nageln und Schrauben.

 

Erstmalig stand uns ein derartig großer Raum für diese Aktivität zur Verfügung, weswegen sich die weiträumige Werkstatt als ein Ort der beinahe grenzenlosen Kreativität erwies. Dementsprechend herrschten bei der Zusammenarbeit von Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft eine besondere Stimmung und positive Energie.

Wiederverwertung und Wiederverwendung

Der Kettenreaktionen-Bau in der Brunnenpassage war gleichzeitig eine Vorbereitung für Ecsite für alle”, ein Herzstück im Programm der Ecsite Jahreskonferenz, die Anfang Juni 2016 in Graz stattfand.

 

Dank mobiler Paletten konnten Teile der in Wien entstandenen Kettenreaktion nach Graz transportiert werden. Dort wurden sie in die wahrscheinlich größte Kettenreaktionsmaschine, die die Steiermark je gesehen hat, integriert.

 

Somit fanden die Recycling-Materialien, aus denen die Kettenreaktionsmaschine in Wien gebaut wurde, ihre Wiederverwertung und Wiederverwendung zugleich. Ein gelungener Beweis, dass hands-on Aktivitäten auch nachhaltig sein können.

  • Materialien
Kettenraktion im Pop-up Impulslabor © Marko Kovic Kettenreaktion

Bei einer Kettenreaktion löst ein Impuls – ähnlich wie umfallende Dominosteine – den nächsten aus.

Dabei sind die Möglichkeiten endlos, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Alles, was verwendet werden kann, darf verwendet werden. Hier sind mehr Infos und Unterlagen, um die Aktivität selber zu machen.

 

Herzlichen Dank an den Kooperationspartner:

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Kontaktperson

Sarah Funk
Projektleitung

T +43 1 710 1981-14
E funk@science-center-net.at